Aus Ödland wird Kulturland

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  • #24830

    Einen schönen Einblick in die Schweizer Landbau und Mechanisierung wahrend der Kriegszeit.

    Gruß, Frank

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    #24834

    Beschreibung: Der Film besteht aus zwei Teilen. Der erste entstand Ende der 1930er-Jahre und wurde vermutlich an der Landi 1939 gezeigt. Der zweite Teil wurde in den 1940er-Jahren gedreht.
    Im ersten Teil des Films wird nach kurzen Sequenzen über das Umwandeln von Ödland in Kulturland aufgezeigt, wie die SGG dieses nutzt. Dazu gehört der Anbau von Kartoffeln, Zuckerrüben und verschiedenem Gemüse, der auf viel Handarbeit basiert, wobei insbesondere Bilder der Ernte gezeigt werden. Der Pflanzenschutz wird in reiner Handarbeit oder mit dem Spritzen von Pflanzenschutzmitteln gewährleistet.
    Im zweiten Teil steht die Urbarmachung in der unteren Rhoneebene im Fokus, die im Kontext des Plans Wahlen im Jahr 1941 vorgenommen wurde. Diese Umwandlung beginnt mit der Rodung, beinhaltet eine Entwässerung, den Bau einer Strasse, Pflugarbeit mit Traktoren und einer Dampflokomobile und die weitere die Bodenbearbeitung mit verschiedenen Gerätschaften. Im neuen Kulturland werden Kartoffeln angebaut, ein Jahr später auch Getreide. Im Jahr 1944 stehen auf demselben Land bereits einige Wohnsiedlungen und landwirtschaftliche Ökonomiegebäude. Nun werden auch Mais, Konservenerbsen und Raps angebaut sowie Viehzucht betrieben.

    #24836
    Heinrich KauertzHeinrich Flagge Willich
    Verwalter

    Lieber Frank,

    hat zwar nicht viel mit Hürlimann zu tun – dennoch ein sehr interessantes Filmdokument und jemand, der aus der Landwirtschaft stammt (wie ich 🙂 ), kann nachvollziehen, welche immense Arbeitsleistung man früher bereit war zu erbringen — heutige Generationen könnten sich davon eine dicke Scheibe abschneiden!

    Der Film hat mir sehr viel Freude gemacht – Vielen Dank Frank

    Gruss Heinrich

    PS: das Gräben ziehen erinnert ein wenig an die Niederlande …

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